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Wenn die Emotionen kommen

  • Autorenbild: Verena
    Verena
  • 28. Mai 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 29. Mai 2025

Weihnachten genossen wir gemütlich, und ich erinnere mich, dass wir einen großen Teller Plätzchen von der Freundin meiner Schwiegermutter Silvia bekamen, zusammen mit einem rührenden Brief. Ich war schon immer ein guter Esser und Genießer, daher war es nichts Besonderes, dass ich den Großteil der hervorragenden Weihnachtsplätzchen für mich alleine genoss. Es war Trost und Genuss zugleich. Werner konnte zum Teil gar nicht so schnell schauen, wie sie verschwanden. Sein gesundes Essverhalten bewundere ich bis heute. Durch meine damalige Therapeutin bekam ich noch vor den Festtagen einen begehrten Termin bei der damals dort praktizierenden Oberärztin in der Komplementärmedizin am USZ. Eine tolle Frau mit Herz, ausgezeichnetem Fachwissen (medizinisch wie ganzheitlich) und – das Wichtigste – mit großem


Mitgefühl. Bei unserem ersten Termin weinte ich nur. Alles brach aus mir heraus. Plötzlich waren sie da, die Emotionen. Die wahren Emotionen, die tief aus der Seele kamen. Es fühlte sich anders an als alles, was ich bisher gekannt hatte. So rein, so pur. Da war Angst, Verzweiflung, Kraftlosigkeit, Trauer und vieles mehr. Bei ihr war ich nicht stark. Ich war einfach ich. Wir erstellten einen Plan und vereinbarten Termine zur Unterstützung der medizinischen Therapie. Die kommenden Wochen verbrachte ich sehr viel in der Natur. Das war mein Anker, meine Kraftquelle. Ich liebte es zu laufen. Beim Laufen fand eine Regulation meiner Gedanken statt. Es tat mir gut.

 
 
 

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