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Die neue Therapie

  • Autorenbild: Verena
    Verena
  • vor 2 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 5 Stunden


Wieder zu Hause angekommen, begann ich direkt mit der neuen Therapie.

Sie bestand aus zwei verschiedenen Tabletten täglich sowie einer Immuntherapie alle zwei Wochen.

Die Bestrahlung zeigte inzwischen ihre Wirkung, und ich erlebte zum ersten Mal, was eine Fatigue bedeutet. Man kann tatsächlich im Stehen einschlafen. Diese Müdigkeit ist schwer zu beschreiben – sie geht weit über eine normale Erschöpfung hinaus.

Auch die neue Therapie zeigte schnell Wirkung. Ich bekam hohes Fieber und eine starke Hautreaktion. Deshalb musste ich erneut ins Spital.

Dort wurde mir wie immer sehr gut geholfen, und meist ging es mir nach kurzer Zeit wieder besser. Emotional war es dennoch jedes Mal eine Herausforderung. Ich war müde vom ständigen Auf und Ab.

Ich erhielt hochdosiertes Cortison, das innerlich wie äußerlich rasch wirkte. Gleichzeitig begann an den bestrahlten Stellen der Haarausfall. Am Hinterkopf entstand eine kahle Stelle, sodass ein Haarschnitt diesmal unumgänglich war.

Nach einer Woche im Spital ging ich direkt zum Friseur. Es war nicht leicht, meine Haare schneiden zu lassen. Während ich dort saß, wurde mir bewusst, wie sehr sich mein Leben in dieser Zeit verändert hatte. Auch äußerlich war es nun sichtbar.

Es war nichts mehr wie es einmal war.

Trotz allem gab es sehr gute Nachrichten:Die Therapie schlug an und schenkte mir drei stabile und wertvolle Jahre.

Diesen Weg zu gehen hat sich mehr als gelohnt.


 
 
 

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