Nach der Reha in Wald ging es für mich umgehend wieder ins Spital, wo ich eine Woche lang an der operierten Stelle am Kopf bestrahlt wurde. Diesmal hatte ich ein Zimmer auf der Radiologie im Haupthaus. Es war ein grosses Zimmer, das ich teilte, mit einem wunderschönen Blick auf den Park. Jeden Tag erhielt ich eine Kopfbestrahlung und etwas Physiotherapie. Ansonsten hatte ich viel Freizeit und verbrachte sie oft im Park, beim Spazierengehen oder einfach im Zusammensein mit Sil
Um wieder zu Kräften zu kommen und das Laufen neu zu lernen, erhielt ich ganz spontan einen Platz in der Reha in Wald – für zwei Wochen. Die Klinik liegt traumhaft schön, umgeben von Wald, mit einem herrlichen Blick auf die Berge. Einfach nur Genuss. Das viele Grün und die Ruhe der Natur taten mir unglaublich gut. Ich fühlte mich geborgen und einfach glücklich. In der ersten Woche teilte ich mir ein großzügiges Zimmer mit einer Zimmernachbarin. In der zweiten Woche durfte ic
Vor der Kopf-OP war es mir ein Bedürfnis, mein Testament zu schreiben. Ich fand einen Anwalt, der sehr flexibel war und mein Anliegen umgehend bearbeitete. Einen Tag vor der OP saß ich auf meinem Bett im Spital und schrieb sein Geschriebenes ab, damit es rechtsgültig war. Ein seltsames und zugleich erleichterndes Gefühl. Ich wollte die Dinge geordnet haben und kein Chaos hinterlassen, falls etwas passieren würde. Die Endlichkeit hatte plötzlich einen präsenten Platz in meinem